Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise? Teil 8

Heute endet unsere Reihe. Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Hallo, mein Name ist Martin Hilken. Ich bin Mitglied bei den Reilinger Grünen. Wie so viele andere von Euch arbeite auch ich derzeit im Homeoffice. Was in unserer Firma früher völlig unmöglich war, wurde mit Ausbruch der Coronakrise in kürzester Zeit realisiert und klappt überraschend gut. Was mir beweist, dass jede Herausforderung auch Chancen bietet. Das ist auch die größte Hoffnung, die ich in die Krise setze, denn wir sind in vielen Bereichen unseres Lebens zum Umdenken gezwungen worden und betrachten heute vieles anders als noch vor der Krise. Vielleicht hilft uns ja dieser neue Betrachtungswinkel bei der Lösung des ein oder anderen Problems in der Zukunft.

Ich freue mich, dass es derzeit immer mehr Lockerungen gibt und wir Stück für Stück wieder etwas mehr „Normalität“ zurück bekommen. Leider ist die Gefahr aber noch nicht gebannt. Also, bleibt vernünftig, damit wir alle gesund und weitestgehend unbeschadet durch die Krise kommen.

Martin Hilken

Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise? Teil 7

Kurz vor dem Start ins Wochenende gibt es Teil 7 unserer Reihe:

Hi! Ich bin Eva Ciuman, die Hoggemerin bei den Reilinger Grünen. Eher im Hintergrund tätig kümmere ich mich um die Gestaltung von Flyern, Plakaten usw. und unterstütze bei der Orga von Veranstaltungen, die ja jetzt leider erstmal alle ins Wasser fallen 😩. 

Für mich persönlich hat Corona ein bisschen mein Leben entschleunigt, da sämtliche Abendveranstaltungen nun erstmal ausgesetzt sind und ich durch’s Homeoffice täglich eine Stunde Pendelei spare. Was ich am meisten vermisse? Bouldern und Freunde treffen. Dafür gibt’s stattdessen Radfahren und Gartenarbeit. Ist ja auch ganz schön. 🤗 Bleibt gesund!

Eva Ciuman

Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise? Teil 6

Auch an Christi Himmelfahrt berichtet ein Reilinger Grüner über seine Erfahrungen in der Coronakrise. Wir wünschen euch einen schönen Feiertag!

Hallo, ich heiße Robin Ciuman und bin Mitglied der Reilinger Grünen. 

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen dieses Jahr im Rahmen meines Studiums praktische Erfahrung im Berufsleben zu sammeln. Das muss jetzt allerdings aus dem Home-Office geschehen, da ich glücklicherweise noch kurz vor Corona einen Praktikumsplatz als Video-Editor in einer technischen Redaktion gefunden habe. Videoproduktion ist zudem eines meiner großen Hobbys, für das ich dank der Coronakrise nun deutlich mehr Zeit habe. So hat das Ganze doch noch etwas Gutes an sich.

Im Ortsverband der Reilinger Grünen möchte ich mich für die Interessen der jungen Reilingerinnen und Reilinger einsetzen, um eine lebenswerte Zukunft für alle Generationen zu ermöglichen. Ich wünsche allen Reilingerinnen und Reilingern weiterhin alles Gute und Gesundheit, auf dass wir weiterhin so gut durch diese Krise kommen, wie wir es bisher getan haben.

Robin Ciuman

Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise? Teil 5

Am heutigen Mittwoch geht es mit Teil 5 unserer Reihe weiter:

Hallo, mein Name ist Lisa Lautenschläger und seit Juni 2019 sitze ich für die Grünen im Gemeinderat. 

Durch Corona ist etwas passiert, dass ich als Erziehungswissenschaftlerin in einer Kita niemals gedacht hätte – ich wurde ins Homeoffice geschickt. Da wir den Kontakt mit den Kindern und Eltern irgendwie halten wollten, riefen wir einen Youtube-Channel ins Leben – so wurde aus meiner täglichen Arbeit mit Kindern ein kreatives Sammelsurium an Bastel- und Spielvideos. Das war auf jeden Fall eine interessante Zeit. Jetzt bin ich froh, durch die Notbetreuung wieder täglich mit Kindern arbeiten zu können. 

Ich wünsche besonders allen Eltern in dieser Zeit viel Kraft und Durchhaltevermögen, die Homeschooling, Homeoffice und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen müssen. Ihr habt meinen vollen Respekt!

Trotz allem bin ich froh, dass Reilingen die Corona-Krise bisher gut durchgestanden hat und alle Reilinger und Reilingerinnen wohlauf sind!

Lisa Lautenschläger

Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise? Teil 4

Auch am heutigen Dienstag berichtet ein Reilinger Grüne über seine Erfahrungen in der Coronakrise.

Hallo! Mein Name ist Simon Schell und ich bin Mitglied bei den Reilinger Grünen. 

Beruflich stehe ich normalerweise vor Schülerinnen und Schülern und unterrichte Mathe und Physik an der Carl-Theodor-Schule Schwetzingen. Zur Zeit sitze ich aber hauptsächlich für die Schülerinnen und Schüler am Computer, im Home Office. Auf Dauer nicht unbedingt mein Ding. Versuchen wir, zusammen durch die Krise zu kommen! Und so manche Tugend, die jetzt vielleicht nicht ganz freiwillig wieder entdeckt wurde, in die Zeit danach hinüber zu retten.

Simon Schell

Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise? Teil 3

Heute führen wir unsere Reihe mit Teil 3 fort. Wir wünschen euch einen guten Start in die neue Woche.

Hallo miteinander, ich bin Carolin Hoffmann und sitze seit Juni 2019 für die Reilinger Grünen im Gemeinderat. 

Vergangenes Jahr habe ich mein Landwirtschaftsstudium erfolgreich beendet. Im vergangenen Juli bin ich in den elterlichen Bioland-Betrieb mit eingestiegen. Gleich in meinem ersten Jahr als Selbständige Agraringenieurin bin ich mit der Corona-Krise konfrontiert. Wir bauen gerade neu, möchten die Pferde Pension ausbauen. Außerdem stehen Feldarbeiten an. Wir bauen unter anderem auch Kartoffeln und Kürbisse an. Feld- und Erntehelfer aus Rumänien zu bekommen schien zunächst unmöglich. Doch mittlerweile haben Regierung und Bauernverband gute Lösungen geschaffen.

Mit ein wenig bürokratischem Aufwand kann man Helferinnen und Helfer einfliegen lassen und das zu fairen Preisen. Hier ein ganz großes Lob, dass das klappt. Zu unserem Betrieb gehören auch Hotelzimmer, sowie eine Besenwirtschaft. Diese Betriebszweige stehen aktuell still. Mir persönlich scheinen die geplanten Lockerungen etwas zu rasch. Ich hoffe, dass wir als Gemeinderat die Krise gut meistern und die Reilingerinnen und Reilinger größtenteils verschont bleiben.

Carolin Hoffmann

Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise? Teil 2

Heute folgt Teil 2 unserer neuen Reihe. Wir wünschen euch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Lesen.

Hallo, ich heiße Jochen Rotter und bin Ortsverbandssprecher der Reilinger Grünen. 

Ich arbeite als Krankenkassenbetriebswirt in Ludwigshafen. Zur Zeit bin ich aufgrund der aktuellen Lage im Home-Office tätig. Dies erspart mir zwar die tägliche Fahrt nach Ludwigshafen, jedoch fehlen mir die sozialen Kontakte mit den Kolleginnen und Kollegen.

Im Ortsverband der Reilinger Grünen führen wir wöchentliche Videokonferenzen durch. Da zur Zeit alle Treffen und Veranstaltungen abgesagt wurden, vermisse ich besonders die persönlichen Begegnungen mit den Mitgliedern und den Bürgerinnen und Bürgern. Während der Coronakrise versuche ich noch mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Außerdem kaufe ich, wann immer es möglich ist, in lokalen Geschäften ein.

Jochen Rotter

Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise?

Seit einigen Wochen hält die Corona-Pandemie die ganze Welt in Atem. Die Auswirkungen spüren alle. In unserer neuen Reihe „Wie geht es Reilinger Grünen in der Coronakrise?“ beschreiben einige Mitglieder der Reilinger Grünen ihre ganz persönlichen Erfahrungen. Heute starten wir mit Anna-Lena Becker:

Hallo, ich heiße Anna-Lena Becker und bin Ortsverbandssprecherin sowie Gemeinderätin der Reilinger Grünen.

Als Selbstständige im Souvenir-Einzelhandel ist diese Zeit für mich geschäftlich gerade besonders schwer. Nach dem Winter freuen wir uns jedes Jahr auf die ersten Touristen in Heidelberg. Doch durch die Reiseauflagen ist mein Geschäft aktuell noch geschlossen. Dennoch kann ich mich glücklich schätzen, dass meine Familie und Freunde gesund sind. Mein Mann unterstützt mich, wo er nur kann. Für das Geschäft hat er einen Onlineshop eingerichtet. Außerdem ist unser Sohn natürlich unser Sonnenschein und lässt alle Sorgen für ein paar Momente vergessen. 

Selbstverständlich vermisse ich soziale Kontakte und die schönen Veranstaltungen, die wir Reilinger Grüne geplant hatten sowie die tollen Feste der Reilinger Vereine. Ich freue mich, wenn bald alles mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen wieder einen neuen Alltag findet.

Anna-Lena Becker

Haushaltsrede der Grünen-Fraktion

„Schmalhans ist Küchenmeister.“ Diesen Satz hörten wir in den vergangenen Sitzungen nur zu oft. Bereits im vergangenen Jahr hat die grüne Fraktion prognostiziert, dass dies kommen wird bzw. bereits der Fall sein müsste, da der Haushalt damals bereits nicht ausgeglichen war. Dennoch gilt es mit Zuversicht und dem nötigen finanziellen Geschick Reilingen in eine gute Zukunft zu lenken. Es wurde bereits im Vorfeld auch auf der Gemeinderatsklausur viel besprochen. Nun müssen Taten folgen.

Kinder und Jugendliche
Selbstverständlich begrüßen wir die Investitionen in Reilingens Zukunft sehr. Die Kinderbetreuung, sei es in den Kindertagesstätten, der Grundschule, der Gemeinschaftsschule oder in der kommunalen Betreuung verursachen hohe Kosten. Doch wir dürfen dabei weder an Personal noch an Inventar und den Gebäuden sparen.
Kinder und Jugendliche sollen sich in Reilingen auch in ihrer Freizeitgestaltung wohl fühlen. Wir Grünen freuen uns, dass es dieses Jahr endlich soweit sein wird und der Jugendplatz in Angriff genommen wird. Auch die Jugendlichen können es kaum noch erwarten. Ebenso sehen wir es als äußerst wichtig an, dass zum Zeitpunkt der Eröffnung noch einmal der Stand der Jugend- und Schulsozialarbeit evaluiert wird. Ein Jugendplatz bringt nur dann etwas, wenn er optimal genutzt und betreut wird.
Und ja, noch einmal, wir MÜSSEN sparen, aber bitte nicht an unseren Kindern. Sparmaßnahmen dürfen nicht auf dem Rücken unserer Kinder und Jugendlichen und deren professioneller Betreuung und schulischen Bildung ausgetragen werden.

Wohnen und Bauen
Nach und nach schließt sich auch Innerorts die eine oder andere Baulücke. Die Gemeinde ging, wo es möglich war, auch neue Projekte zur Verbesserung und Entspannung des Wohnungsmarktes an. Für uns ist es wichtig, dass nicht außer Acht gelassen wird, dass wir eine kleine Kommune sind, die aber dennoch viel leisten kann und will. Gerade in Bezug auf Neubauten ist die Energieeffizienz seit Jahren in aller Munde. Mit wenigen Mitteln können auch Häuser, Grundstücke und Vorgärten klimafreundlich gestaltet werden. Wir als Gemeinde sollten unseren Bürgerinnen und Bürgern gegenüber als Vorbild agieren und insektenfreundliche, dauerhafte Begrünungen rund um die Gemeindehäuser wie auch andere Grünanlagen innerhalb sowie außerhalb des Ortes anlegen.
Eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Begrünung von Verkehrsinseln und Grünstreifen muss in Reilingen unbedingt angegangen werden, was nicht nur der Umwelt zu Gute kommt, sondern sich hierüber auf Dauer auch Kosten einsparen lassen. Die derzeitige Wechselflorbepflanzung belastet die Gemeinde durch zu hohe Instandhaltungs- und Personalkosten und ist weder nachhaltig noch insektenfreundlich.

Klimaschutz
Jedes Jahr aufs Neue hatten wir im letzten Jahr, das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Obwohl wir alle aus diversen Medien wissen, was notwendig ist, um die Erderwärmung mit all ihren Folgen zu begrenzen, passiert dennoch recht wenig. Täglich informieren Medien welche Schritte eingeleitet werden müssten: Reduzierung des Verkehrs, eine klimataugliche Landwirtschaft, nachhaltiger Konsum, eine drastische Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe, Eindämmen der Flächenversiegelung, eine globale Handelsordnung, die es Menschen ermöglicht, dort, wo sie ihre Heimat sehen, ihr Auskommen erwirtschaften zu können. Was abstrakt klingt, ist uns sehr nah.
Denn WO anders als vor Ort, lokal im Hier und Jetzt sollen die Maßnahmen zum Erreichen dieser Ziele in konkretes Handeln umgesetzt werden? Wir fordern die Gemeindeverwaltung auf dies in all ihren weiteren Planungen zu berücksichtigen.
Um mit kleinen Schritten dieses große Ziel zu erreichen, könnte die Gemeinde ein kleines Förderprogramm für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starten. Andere Gemeinden gehen hier mit gutem Beispiel voran. Das Projekt „Umweltfreundliche Verwaltung“ soll beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter animieren mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen.
Als ein weiteres wichtiges Thema erachten wir die Biotopvernetzung, um einen Teil zum Klimaschutz beizutragen. Diese muss unbedingt gemeinsam mit den lokalen Landwirten angegangen werden. Eine Durchführung an den Landwirten vorbei durch beispielsweise Flächenkündigungen, halten wir weder für sinnvoll, noch für nachhaltig. Nur gemeinsam mit unseren Landwirten können wir Habitate für Tiere, Insekten und Pflanzen anlegen, schützen und pflegen.
Wir wünschen uns hier im weiteren Verlauf zielführende Gespräche und Lösungen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind.
Erste Schritte zur Biotopvernetzung sind bereits eingeleitet. Wir fordern die Gemeindeverwaltung auf deutliche Maßnahmen in den kommenden Monaten konsequent umzusetzen.

Mobilität
Wie bereits angesprochen wissen wir alle, dass eine Reduzierung des Individualverkehrs notwendig ist. Dies können wir jedoch nur mit guten ÖPNV-Angeboten sowie sicheren Rad- und Fußwegen erreichen. Gerade den Fußgängern muss in Reilingen wieder eine höhere Priorität zugesprochen werden. Hier gilt es dafür zu sorgen, dass Gehwege frei von Hindernissen und gut begehbar sind, besonders für mobilitätseingeschränkte Menschen.
Um noch einmal auf meine Anfangsworte zurückzukommen: Den Worten müssen JETZT Taten folgen. Die Grünen Fraktion hofft, dass die notwendigen Stellschrauben tatsächlich korrigiert werden und JEDER EURO auf den Prüfstand genommen wird. Damit dadurch aktuelle sowie bereits zugesagte Investitionen umgesetzt werden können, aber dies dennoch nicht auf die Kosten nachfolgender Generationen geht weder in finanzieller noch in klimaschädigender Weise.
Zum Schluss möchten wir uns bei Ihnen Herr Bürgermeister Weisbrod, bei Ihnen Herr Bickle und Ihren MitarbeiterInnen der Kämmerei bedanken. Die Fraktion Bündnis’90/Die Grünen stimmt unter den oben genannten und auf der Klausurtagung vereinbarten Einsparungen dem Haushalt sowie den Wirtschaftsplänen für 2020 zu.

Anna-Lena Becker

Fraktionssprecherin