Grünes Kino: Erfolgreiche Premiere in Reilingen

Die Premiere mit dem Dokumentarfilm „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?“  im Franz-Riegler-Haus war ein voller Erfolg. Grünen-Sprecherin Anna-Lena Großhans konnte zahlreiche Gäste zum Grünen Kino begrüßen.

Laut einer Schätzung der Uno wird die Weltbevölkerung bis 2050 voraussichtlich auf zehn Milliarden Menschen ansteigen. Der Regisseur Valentin Thurn zeigte mögliche Antworten auf die Frage, wo die Nahrung künftig herkommen soll. Wichtig sei unter anderem, dass in der Landwirtschaft nachhaltig gearbeitet wird und die Böden geschont werden. Als Verbraucher könne man mit regionalen, saisonalen und biologischen Produkten auch kleinere und mittlere Betriebe unterstützen.

Anna Natascha Pfisterer vom Weltladen Arche in Hockenheim präsentierte fair gehandelte und ökologische Produkte und stand auch für Fragen zur Verfügung. Bei der anschließenden Diskussionsrunde wurden zahlreiche Fragen an Bio-Landwirt Michael Hoffmann vom Wersauer Hof gestellt. Fachkundig und mit verständlichen Worten wurden diese von Michael Hoffmann beantwortet.

 

 

Anna-Lena Großhans bedankt sich bei Biobauer Michael Hoffmann

Anna-Lena Großhans bedankt sich bei Biobauer Michael Hoffmann

https://www.wersauer-hof.com/

http://www.weltladen-arche.de/

Landtagsabgeordneter Manfred Kern besuchte Reilinger Grüne

Landtagsabgeordneter Manfred Kern besuchte den öffentlichen Grünen Stammtisch der Reilinger Grünen im Gasthaus Zum Löwen. Dieser Besuch war besonders: Bei der Landtagswahl im März 2016 holte er das Direktmandat in unserem Wahlkreis. Ein historischer Erfolg, gewann doch erstmals ein Grüner den Wahlkreis Schwetzingen. Manfred Kern ist nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch kulturpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im baden-württembergischen Landtag.

Mit den Reilinger Grünen sprach Manfred Kern u.a. über die Themen öffentlicher Personennahverkehr, Biotopvernetzung, Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche, die Zukunft des Schulstandortes Reilingen und über die Burg Wersau. Daneben berichtete er auch über seine Arbeit im Landtag von Baden-Württemberg.

Stammtisch mit Manfred Kern

v.l.n.r.: Anna-Lena Großhans, Manfred Kern, Jochen Rotter, Lisa Lautenschläger, Simon Schell, Werner Borowski

Grünen-Fraktion stellt vier Haushaltsanträge

Die Reilinger Grünen beantragen den Ausbau der Buslinie 718 nach Walldorf. Bisher gibt es keine Direktverbindung zum Bahnhof Wiesloch/Walldorf, unter der Woche fährt der letzte Bus um 18:08 Uhr nach Reilingen, am Wochenende fährt sogar überhaupt kein Bus. Bei der von den Grünen vorgeschlagenen Online-Umfrage zum ÖPNV sprach sich eine Mehrheit für den Ausbau dieser Buslinie aus.

Die Gemeinde wird beauftragt, zur besseren Mitsprache der Reilinger Jugendlichen einen Jugenddialog einzuführen. Dabei sollen die Jugendlichen selbst vorschlagen können, wie sie Aufenthaltsmöglichkeiten in Reilingen schaffen bzw. verbessern möchten.

Mit dem Antrag zur Biotopvernetzung sollen künftig einzelne isolierte Biotope wieder miteinander vernetzt werden. Damit würde dann ein genetischer Austausch ermöglicht werden. Überlebensfähige Populationen von Tieren und Pflanzen könnten entstehen.

Der vierte Antrag ist die Installation eines Blockheizkraftwerks, dass Fritz-Mannherz-Halle und Schiller-Schule beheizt. Damit lässt sich CO2 sparen und bringt auch einen finanziellen Ertrag. Das Blockheizkraftwerk wurde bereits beim Integrierten Klimaschutzkonzept vorgeschlagen.

Reilinger Grüne für mehr Klimaschutz

Die Reilinger Grünen begrüßen die bisherigen Anstrengungen der Gemeinde zum Klimaschutz. Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept, der Klimaschutzberatung (Kliba) und der jährlichen Erstellung des Energieberichts ist Reilingen auf einem guten Weg. Jetzt gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse in die Tat umzusetzen:

Blockheizkraftwerk für Schule und Mannherzhalle installieren

Die Grünen setzen sich dafür ein, ein gemeinsames Blockheizkraftwerk für die Fritz-Mannherz-Halle und der Schiller-Schule zu installieren. Eine gemeinsame Heizanlage besteht dort bereits. Die Gemeinde Oftersheim erzielt seit Jahren mit einer vergleichbaren Anlage für die Theodor-Heuss-Schule und Kurpfalzhalle deutliche CO2-Einsparungen und profitiert sogar finanziell davon.

Ökostrom- und Biogasverträge abschließen

Die Gemeinde produziert mit einigen Photovoltaikanlagen bereits Ökostrom. Den deutlich größeren Anteil bezieht die Gemeinde aus konventionellem Strom und Erdgas. Vorschlag der Reilinger Grünen ist die Prüfung von Verträgen mit 100% Ökostrom und Biogas zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Die Grünen sprechen sich auch dafür aus, die Wirtschaftlichkeit einer Biomasseanlage zu prüfen. Durch die Unabhängigkeit von Wind oder Sonne kann Bioenergie praktisch immer produziert werden.

Straßenbeleuchtung schrittweise auf LED-Lampen umstellen

Die Straßenbeleuchtung wurde in den letzten Jahren bereits auf sparsame Natriumdampflampen umgestellt. Daher macht aus Sicht der Grünen nur eine schrittweise Umstellung auf LED-Lampen Sinn, nämlich überall dort, wo es bisher noch keine Beleuchtung gibt oder wo Natriumdampflampen ohnehin ersetzt werden müssen. Bei der Anschaffung neuer LED-Lampen sollte unter Beachtung der Einheitlichkeit auf die Lichtwärmetemperatur geachtet werden, um nach Reparaturmaßnahmen unterschiedliche Wärmegrade (und damit unterschiedlich wirkendes Licht) zu vermeiden.

Mit diesen Maßnahmen könnten die drei Ziele Energie einsparen; CO2-Ausstoß reduzieren und den Anteil der erneuerbaren Energien erhöhen, erreicht werden.

Grüne freuen sich über barrierefreien Zugang zur Fritz-Mannherz-Halle

Bereits im Kommunalwahlkampf 2014 haben die Reilinger Grünen auf den nicht barrierefreien Zugang zur Mehrzweckhalle der Fritz-Mannherz-Hallen in Reilingen hingewiesen. Verschiedene Personengruppen sind in ihrer Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt. Ziel muss es sein, dass auch diese Personen sich selbständig bewegen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Mobilität bedeutet aus Sicht der Grünen Lebensqualität. Aus diesem Grund stellte die Grünen-Fraktion nach dem Einzug in den Gemeinderat im Mai 2014 einen Haushaltsantrag für das Jahr 2015: Barrierefreier Zugang mittels einer Rampe zur Fritz-Mannherz-Halle. Dafür wurden im Haushalt der Gemeinde Reilingen Mittel eingestellt.

Im Herbst 2015 wurde der Haushaltsantrag der Grünen Wirklichkeit. Die Rampe wurde endlich gebaut. Bisher mussten Besucher der Mehrzweckhalle einen langen Umweg über den barrierefreien Zugang der Sporthalle machen, um in die Mehrzweckhalle zu gelangen. Künftig entfällt dieser Umweg.

Über den barrierefreien Zugang zur Fritz-Mannherz-Halle freuen sich Jochen Rotter, Lisa Lautenschläger, Anna-Lena Großhans und Simon Schell (v.l.n.r.).

Grüne freuen sich HP

Reilinger Grüne für Biotopvernetzung

Die Reilinger Grünen haben sich beim letzten öffentlichen Grünen Stammtisch mit dem Thema Biotopvernetzung beschäftigt. Viele Lebensräume von Tieren und Pflanzen werden durch Straßenbau oder neuen Baugebieten verändert und zum Teil auch zerstört.

Biotopvernetzung ist aus Sicht der Grünen dann sinnvoll, wenn versucht wird, die weitgehend isolierten Biotope in unserer Kulturlandschaft wieder miteinander zu vernetzen. Damit würde dann ein genetischer Austausch ermöglicht und überlebensfähige Populationen von Tieren und Pflanzen könnten entstehen. Diese Vernetzung kann nur durch eine gezielte Vergrößerung von Biotopen auf Nachbarbiotope, der Anlage von Korridorbiotopen und der Errichtung von Trittsteinbiotopen erfolgen.

Dazu hat die Reilinger Grünen-Fraktion einen Haushaltsantrag „Biotopvernetzung“ für den Haushalt 2015 gestellt. Die anderen Grünen-Fraktionen der Verwaltungsgemeinschaft HoRAN haben ebenfalls in Hockenheim, Altlußheim und Neulußheim Haushaltsanträge gestellt. Die Grünen erhoffen sich von einer gemeindeübergreifenden Biotopvernetzungsplanung eine Aufwertung der Kulturlandschaft.

Vor über einem Jahr, am 19. März 2014 hat der Gemeinsame Ausschuss den Auftrag für die Erarbeitung eines Biotopvernetzungskonzepts auf dem Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft HoRAN vergeben. Im März 2014 erhielt das Büro Dr. Koch Planung und Umwelt aus Stuttgart dafür den Auftrag. Die Vorlage war für Dezember 2014 vorgesehen. Mit Erstaunen stellten die Grünen kürzlich fest, dass es hierzu noch immer keine Ergebnisse gibt. Die Auskunft des Büros “man habe noch keine Zeit dazu gehabt” stößt bei den Grünen auf einhellige Kritik und Unverständnis.

Die Reilinger Grünen sprechen sich für die Biotopvernetzung aus und erwarten zeitnahe Ergebnisse.

Tour d’HoRAN: Grüne besichtigen mögliche Windkraftstandorte

P1080026 (FILEminimizer)Dunkle Wolken am Himmel ließen Niederschläge erwarten, eine kräftige Brise wehte den erwartungsvollen Teilnehmern der 3. Tour d`Horan ins Gesicht. Mit wetterfester Kleidung ausgestattet machten sich die Horan-Grünen aus der Verwaltungsgemeinschaft, mit dem Rad auf den Weg. Auch Manfred Kern, grüner Landtagsabgeordneter im hiesigen Wahlkreis war dabei. Bei der schon traditionellen Rad-Tour standen unter anderem mögliche Windkraftstandorte auf der Agenda.

Erster Haltepunkt war der lichdurchflutete, naturnahe Laubwald in der „Unteren Lußhardt“. Vier Standorte für Windenergieanlagen, 11 Prüfflächen wurden durch das Büro Planung + Umwelt, Prof. Dr. Koch aus Stuttgart untersucht und könnten nach den Vorstellungen des Planers hier entstehen.

Für die kommunale Planungsebene bestehe die Möglichkeit einer konkreten Steuerung und Ausweisung von Standorten für Windenergienutzung. Dies ist aus Sicht der Grünen grundsätzlich zu begrüßen.
Mit der Frage „Wie viel Fläche wird für eine Windenergieanlage benötigt?“, traf Simon Schell von den Reilinger Grünen, den Nerv der Exkursionsteilnehmer und drückte damit seine Skepsis aus hinsichtlich der Machbarkeit eines solchen Vorhabens in dem als FFH-(Fauna-Flora-Habitatrichtlinie)-Gebiet ausgewiesenen Wald. Vor einer endgültigen Standort-Ausweisung und Beschlußfassung seien hierüber noch genauere Daten einzuholen, war man sich einig.

Weitere Haltepunkte waren am Kriegbach (Wasserqualität) und am Blausee (Camping am Blausee). Die Einkehr in das Naturfreundehaus Wagbachhäusel bildete bei zwischenzeitlich strahlendem Sonnenschein den gelungenen Abschluss der Tour d`HoRAN.

Reilinger Grüne lehnen Suche nach Erdöl und Erdgas ab

Die Reilinger Grünen sprechen sich gegen die Suche nach Erdgas und Erdöl auf Reilinger Gemarkung sowie deren spätere Förderung und wirtschaftliche Ausbeutung aus.

Der Schutz der Bevölkerung und der Natur hat für die Grünen oberste Priorität. Aus diesem Grund haben die Reilinger Grünen nach Bekanntgabe der Pläne der Firma Palatina GeoCon GmbH & Co. KG Anfragen über den Grünen-Landtagsabgeordneten Manfred Kern beim Landesumweltministerium sowie beim Ordnungsamt gestellt.

Dabei wurde den Grünen mitgeteilt, dass das umstrittene Fracking nicht zum Einsatz kommen wird. Auch sind bisher keine Schadensereignisse im Zusammenhang mit seismischen Untersuchungen bekannt. Die Gefahr der Bildung von Setzrissen besteht bei dieser Suche nicht.
Doch mit den seismischen Messungen beginnt aus Sicht der Grünen ein Prozess. Werden erst die seismischen Untersuchungen genehmigt, befürchten die Grünen, dass Palatina später Druck ausübt, dass man nicht umsonst Geld für diese Untersuchungen ausgegeben hat. Sie könnten der erste Schritt zur späteren Förderung von Erdgas und Erdöl sein, sollte diese Suche erfolgreich sein.

Welche Schäden dabei für Mensch und Natur entstehen können, weiß niemand. Es könnten leichte Erdbeben ausgelöst werden. Auch das Trinkwasser könnte Schaden nehmen. Durch die Gasbohrungen könnten die Anwohner auch durch Lärm belästigt werden. Unsere Gegend ist dicht besiedelt.

Die Aufsuchungserlaubnis wurde vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) Baden-Württemberg bzw. vom Regierungspräsidium Freiburg erteilt. Sollte Erdgas und Erdöl gefunden werden, müsste Palatina für die Bohrung einen Genehmigungsantrag stellen. Das Bundesbergbaugesetz sieht kaum Rechte für die Kommunen vor. Die Gemeinde Reilingen kann die Bohrungen aus Sicht der Grünen allerdings trotz einer allgemeinen Genehmigung verhindern, in dem es keine Baugenehmigung erteilt. Auch die betroffenen Grundstückseigentümer können die Bohrungen verhindern, indem sie ihre Zustimmung zur Durchführung der Arbeiten verweigern.

Aus Sicht der Grünen sollten der Schutz der Bevölkerung und der Natur vor finanziellen Aspekten (z.B.Gewerbesteuereinnahmen) stehen. Der Klimawandel soll gestoppt werden, dies kann nur geschehen, wenn die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdöl beendet wird. Die Grünen setzen daher auf die Energiewende und lehnen die Erdgas- und Erdölförderung ab. Daher nicht auf diese veralteten Energiequellen setzen, sondern auf erneuerbare Energien.

Jahresausflug der Reilinger Grünen führte nach St. Martin

Der erste Jahresausflug in der noch jungen Geschichte des Ortsverbandes führte die Reilinger Grünen nach St. Martin.

Bioweine liegen immer mehr im Trend. Alleine zwischen 2007 und 2012 verdoppelte sich die Ökorebfläche in Deutschland. Das wollten sich die Reilinger Grünen mal genauer anschauen und machten sich auf den Weg in die Pfalz.

Zunächst wanderten die Grünen durch den Pfälzer Wald und in den malerischen Luftkurort St. Martin. Nach einem gutbürgerlichen Essen im Weinhäusel St. Martin führte der Weg dann zum Höhepunkt des Ausflugs: Weinprobe beim Bioweingut Winfried Seeber. Dort werden ausschließlich Weine mit dem Bioland-Zertifikat produziert. Die Mitglieder erkundigten sich nach der für die Natur schonenden und nachhaltigen Herstellung der zahlreichen Bioweine. Herr Seeber beantwortete geduldig und sachkundig die zahlreichen Fragen der Reilinger Grünen. Nach der Theorie kam aber auch die Praxis nicht zu kurz. Die verschiedenen Rot- und Weißweine wurden probiert. Die ohne chemische Hilfsmittel unbelasteten Weine schmeckten den Reilinger Grünen vorzüglich.

Ein gelungener und interessanter Ausflug befanden die Teilnehmer und machten sich zufrieden auf die fröhliche Heimreise nach Reilingen.

Gruppenbild nachbearbeitet