4. Tour d’HoRAN: Grüne in der Verwaltungsgemeinschaft unterwegs

Orts- und Stadtentwicklung in den HoRAN-Gemeinden im Blick

Gleich welches Wetter, im Mai zieht es die Grünen im HoRAN in die Natur und erweisen sich als wetterfeste Radfahrer bei der Tour d`HoRAN. Standen bisher Themen wie ein gemeindeübergreifendes Biotopvernetzungskonzept, der Erhalt der Kulturlandschaft und die Ausweisung möglicher Windkraftstandorte auf der Agenda, so wurde bei der zwischenzeitlich 4. Tour d`HoRAN dieses Mal die Orts- und Stadtentwicklung in den vier Gemeinden der Verwaltungs-gemeinschaft unter die Lupe genommen.

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Altlußheim – Am Messplatz
„Der Messplatz ist die letzte freie Fläche in der Gemeinde“, informierte Gemeinderat Dr. Holger O. Porath, am ersten Standort in Altlußheim. Unter den Radtourteilnehmern waren neben Mitgliedern der Grünen aus allen vier Kommunen, auch der grüne Wahlkreiskandidat für den Bundestag, Danyal Bayaz und der grüne Landtagsabgeordnete in Stuttgart, Manfred Kern. Adolf Härdle freute sich insbesondere darüber, dass auch Vertreter der BIT-Hockenheim, Dachorganisation der fünf Bürgerinitiativen, an der Tour teilnahmen.
Der Messplatz stehe übers Jahr nicht nur für größere Veranstaltungen zur Verfügung, Kinder und Jugendliche nutzen regelmäßig den Spielplatz und den freien Platz zum Fußball spielen, so Porath.
Einer möglichen Umgestaltung, einschließlich einer eventuell angedachten Wohnbebauung, wie den Sanierungszielen im Satzungsbeschluß zur Festlegung des Sanierungsgebiets Altlußheim West“ zu entnehmen ist, könne nicht zugestimmt werden. Auf jeden Falle müsse der bestehende Baumbestand erhalten werden. Die grüne Fraktion wünsche sich eine ergebnisoffene Diskussion ohne vorherige Festlegungen.
Beim Baugebiet „Hockenheimer Flur II“ angekommen, erläuterte Porath die jahrelangen Bemühungen der Grünen-Fraktion im Bereich des neuen neuen Kindergartens „Sonnenschein“ am Übergang über die Kreisstraße K 4252 die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Neulußheim – Am Sandbuckel 17
Am Bauplatz „Am Sandbuckel 17“, dem zweiten Haltepunkt der Tour d`HoRAN, sollen als Endresultat von längeren Diskussionen in Containeranlagen im Zuge der Anschlussunterbringung zunächst 52 Flüchtlingen untergebracht werden, berichtete Alexander Mansel, Gemeinderat aus Neulußheim.
Er verwies auf Versäumnisse in der Vergangenheit, sich um den Sozialen Wohnungsbau in Neulußheim zu kümmern. Es wurden mehrfach Grundstücke vorgeschlagen, für welche man eine solche Verwendung hätte realisieren können. Ängsten der Bürgerinnen und Bürger müssten natürlich berücksichtigt werden, eine dezentrale Unterbringung im Ort wäre bei entsprechenden Bemühungen, so Mansel, durchaus möglich gewesen und hätte damit der Integration eine Chance gegeben.
Positiv stellte Mansel heraus, dass in den Gemeinden Altlußheim, Neulußheim und Reilingen nun ein Sozialarbeiter/eine Sozialarbeiterin für die Flüchtlingsarbeit eingestellt werden, soll.
Der weitere Weg der Radtourteilnehmer führte duch die neu gestaltete Waghäuseler Straße zu dem innerörtlichen Baugebiet an der St. Leoner-Straße. Überrascht war man über die fast städtisch anmutende Bauweise. „Ihr macht ja Hockenheim Konkurrenz“, merkte Adolf Härdle mit einem leichten Schmunzeln an.
Reilingen – Baumreihe an der L 546
In Reilingen konnte eine von voraussichtlich fünf ökologischen Ausgleichsmaßnahmen für das rund 7,6 ha große Neubaugebiet Herten II besichtigt werden: Die neue Baumallee mit 38 Ahorn- und Kirschbäumen entlang der Landstraße L546. Jochen Rotter, Mitglied im Reilinger Gemeinderat, informierte, dass auf eiinem ca. 850 m langen und 7 m breiten Streifen, die die Gemeinde vom Land abgekauft habe, ganz im Sinne der Grünen, auch eine Wildblumenwiese angelegt wurde. Die Reilinger Grünen finden es richtig gut, dass die Gemeinde aufgrund des massiven Flächenverbrauchs solche Anstrengungen unternimmt, um einen Beitrag für die Natur zu leisten.
Von der gelungenen Sanierung und Neugestaltung der Haydn-Allee konnte man sich auf dem Weg nach Hockenheim überzeugen.
Hockenheim – Hubäckerring/Hockenheim Süd
Bei der Planung von Wohnungsbaumaßnahmen im Zuge der Anschlußunterbringung, Schaffen von günstigem Wohnraum für Soziale Schwache und von Wohnraum für Obdachlose, reiche bestehendes Baurecht allein nicht aus, betonte Adolf Härdle, Fraktionssprecher der Grünen im Hockenheimer Gemeinderat. Am Standort Hubäckerring/Hockenheim Süd seien zusätzlich die schwierige Parksituation und die soziale Struktur zu beachten. Bei der Diskussion um die verschiedenen Standortalternativen komme es ganz entscheidend darauf an, dass in einem ergebnisoffenen Verfahren gemeinsam mit den Bürgern die weitere Stadtentwicklung, gerade auch in Quartieren, besprochen werde. Es sei sicher auch das Verdienst der Bürgerinititiativen, dass wir hier auf einem guten Weg sind, merkte er an. Die anstehende Sanierung des Wohngebiets an der Oberen Hauptstraße könne zusammen mit einer verbesserten Gestaltung des Verkehrsraums zu einem höheren Wohnwert für die dort wohnenden Anlieger führen.
Jochen Rotter brachte es auf den Punkt: „Es war wie immer sehr interessant. Alle HoRAN-Gemeinden stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Gemeindeentwicklung. Bemerkenswert ist, wie unterschiedlich die vier Gemeinden diese Herausforderungen meistern wollen.“
Initiativen der Grünen im HoRAN
Einig war man sich, dass künftig eine Teilnahme von Fraktionsvertretern an der Verkehrstagefahrt in der Verwaltungsgemeinschaft selbstverständlich sein soll, einen diesbezüglichen Antrag soll an die jeweiligen Gemeindeverwaltungen gerichtet werden. Weiter lasse die Umsetzung des 2014 von den Grünen vorgeschlagenen Biotopvernetzungskonzepts in der Verwaltungsgemeinschaft auf sich warten. Auch hierzu ist ein Antrag geplant.

Reilinger Grüne bei Aktion Saubere Gemeinde dabei

Die Reilinger Grünen beteiligten sich an der Aktion Saubere Gemeinde. Bei herrlichem Frühlingswetter wurde der Bürgerpark, die Spielplätze in der Johann-Strauß-Straße und in der Leharstraße sowie die Grünfläche an der Kreuzung Wilhelmstraße/Brahmstraße vom Müll befreit.

Nach getaner Arbeit wurde dann in der Mannherzhalle die leckere Kartoffel- und Gulaschsuppe vom Deutschen Roten Kreuz verspeist.

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer – wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Putzaktion 2017

Die Reilinger Grünen v.l.n.r. Oliver Keim, Eva Ciuman, Martin Hilken, Jakob Hilken, Jochen Rotter und Simon Schell

Stellungnahme zur möglichen Änderung des Bebauungsplans Herten I

Wir haben alle Argumente, die für oder gegen eine Änderung des Bebauungsplans sprechen, abgewogen. Das gewichtigste Argument ist für uns: Was würden wir für ein Zeichen mit einer Änderung des Bebauungsplans setzen? Illegal errichtete Bauten würden wir legalisieren und diese Vorgehensweise unterstützen. Wir sprechen uns dafür aus, dass man klar signalisiert: An einen Bebauungsplan hat man sich zu halten. Reilinger Bürger, die sich bisher an den Bebauungsplan gehalten und orientiert haben, würden aus unserer Sicht klar benachteiligt werden.

Die Grünen-Fraktion stimmt gegen den Beschlussvorschlag.

Stellungnahme der Grünen-Fraktion zur Erhöhung der Bauplatzpreise in Herten II

Wir sollen heute eine Erhöhung der Bauplatzpreise beschließen. In den Neubaugebieten der Nachbargemeinden werden zum Teil deutlich höhere Preise verlangt. Auch die privaten Veräußerungen in Herten II sind deutlich teurer als unsere Bauplatzpreise. Vor diesem Hintergrund ist es aus Sicht der Verwaltung grundsätzlich in Ordnung, über eine Anpassung der Bauplatzpreise um 20 EUR/qm nachzudenken.

Jedoch ist es Ziel des Neubaugebiets, junge Familien in Reilingen zu halten bzw. nach Reilingen zu bringen. Für dieses Ziel sind die jetzigen Preise schon hoch. Aus unserer Sicht darf man sich bei der Preisbildung nicht immer am höchsten Preis der Nachbargemeinden orientieren, sondern die Preise auch nach sozialen Gesichtspunkten festlegen. Würden wir die Preise jetzt erhöhen, zahlen Reilinger Bürger zudem unterschiedliche Preise. Wir möchten die Reilinger Bürger aber gleich behandeln – unabhängig vom Termin des Veräußerungsgesprächs.

Die Grünen-Fraktion stimmt gegen die Erhöhung der Bauplatzpreise.

Stellungnahme der Grünen-Fraktion zur Änderung der polizeilichen Umweltschutzverordnung (Leinenpflicht zur Förderung der Ansiedelung des Weißstorches)

Die Ansiedlung von Störchen ist uns wichtig. Es geht uns aber nicht nur um die Störche, sondern um die Sicherheit aller Tiere. Verschiedene Tierarten wie Hunde oder Störche dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Auch für ältere und kranke Hunde ist ein Leinenzwang von Vorteil, denn sie werden nicht von freilaufenden Hunden angesprungen. Aus Sicht der Wildtiere führt eine “regelmäßige Beunruhigung” z.B. durch freilaufende Hunde dazu, dass sie bestimmte Flächen meiden. Gerade wir Grüne setzen uns für den Erhalt von Flächen ein (z.B. Herten II) und damit auch für potentielle Spazierwege für Hunde und Hundehalter.

Daher stimmt die Grünen-Fraktion der Beschlussvorlage zu, die Leinenpflicht für die Gebiete Wörsch und Fröschau beizubehalten sowie die Leinenpflicht auf den Zeitraum 15.02. bis 31.07. festzulegen.

Haushaltsrede 2017

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

unsere erste Grüne Haushaltsrede 2015 stand unter der Überschrift „Oberste Priorität ist es, den nachfolgenden Generationen keine Schuldenberge zu hinterlassen“.

Dies gilt auch weiterhin. Allerdings macht es aus unserer Sicht Sinn, wenn wir in einer derartigen Niedrigzinsphase bzw. mittlerweile sind wir eigentlich schon eher in einer Minuszinsphase, auch investieren!

Gemeinschaftsschule

Daher begrüßen wir es ausdrücklich, dass die Gemeinde viel Geld in die Hand nimmt, um unsere Friedrich-von-Schiller-Schule zu einer Gemeinschaftsschule umzubauen. Damit erhalten wir schließlich auch Vermögen. Bereits 2013 nach einer Veranstaltung mit der GEW und im Gemeinderatswahlkampf 2014 haben wir uns für eine Gemeinschaftsschule in Reilingen ausgesprochen. Wir haben uns über den einstimmigen Beschluss im Gemeinderat gefreut und hoffen, dass mit dem Umbau bald begonnen werden kann.

Infrastruktur/Kinderbetreuung

Die Gemeinde investiert auch in die Infrastruktur (z.B. Sanierung von Straßen, dem Internet-Ausbau, der neuen Buslinie, dem Radweg Fröschau/Wörsch oder auch Parkplätze für Autos wie bei der Bierkellergasse) und in die Kinderbetreuung (z.B. kommunaler Kindergarten). Für eher unattraktive aber notwendige Projekte wie die Kanalsanierung gibt die Gemeinde ebenfalls seit Jahren viel Geld aus.

Barrierefreiheit

Diesen Weg,zu investieren, wo es notwendig und sinnvoll ist, gehen wir Grüne mit. Aus diesem Grund verzichtet die Grünen-Fraktion dieses Jah auch auf neue Haushaltsanträge. Einige unserer Haushaltsanträge und Anregungen der letzten Jahre sind noch nicht umgesetzt worden bzw. werden hoffentlich demnächst umgesetzt (wie z.B. das barrierefreie Rieglerhaus).

Ökostrom

Die von der CDU-Fraktion beantragte Elekroladestation für Autos begrüßen wir ausdrücklich. Das Land Baden-Württemberg möchte 2.000 Ladestationen errichten. Sollten wir im Gemeinderat die Anschaffung einer Elektroladestation beschließen, bitten wir darum, dass die Gemeinde sich mit dem Land entsprechend abstimmt.

Und wenn wir schon bei Elektroautos sind, möchten wir noch etwas ergänzen: Bei der letzten Vergabe der Strom- und Gasverträge haben wir Grüne uns für Ökostrom- und Biogas-Verträge ausgesprochen. Die Gemeinde hat dies aber aus Kostengründen abgelehnt. Wir wünschen uns, dass bei der nächsten Vergabe Verträge zur Lieferung von Ökostrom und Biogas abgeschlossen werden.

Flächenverbrauch und Biotopvernetzung

Nicht zuletzt aufgrund des massiven Flächenverbrauchs für das Neubaugebiet Herten II (bis zu 7,6 ha) und eines möglichen neuen Gewerbegebiets (bis zu 4,4 ha) sowie der immer weiter fortschreitenden Teilung von Landschaften ist eine Biotopvernetzung wichtiger denn je. Aus diesem Grund haben wir in den letzten Jahren Haushaltsanträge zur Biotopvernetzung gestellt. Nach jahrelangem Warten hat sich mittlerweile ein Arbeitskreis in der Verwaltungsgemeinschaft gebildet. Wir möchten noch einmal betonen: Sollte ein neues Gewerbegebiet kommen, würden wir in Reilingen innerhalb kurzer Zeit mit beiden Baugebiete eine Fläche von 120.000 qm vernichten! Um sich das mal vorzustellen: Damit könnte man fast die Rasenflächen aller 1.Bundesligastadien in Deutschland füllen. ( 1 Bundesliga-Fußballfeld hat ca. 7.200 qm = 16,67 Felder)

Jugendliche

Die Bemühungen der Gemeinde, die Spielplätze für unsere Kinder unter Beteiligung engagierter Bürger attraktiver zu gestalten, loben wir ausdrücklich. Darüber hinaus sind aus unserer Sicht noch mehr Anstrengungen der Gemeinde im Hinblick auf unsere Jugendlichen notwendig! Ein erster Schritt ist mit dem Umzug des Jugendtreffs aus dem von Schimmelbefall betroffenen Kellerraum im Rieglerhaus zum neuen Jugendcafe in der Hauptstraße gemacht. Wir sehen die Gemeinde in der Pflicht für die Jugendlichen weitere Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen – und dies unter Beteiligung der Jugendlichen. So können Fehlinvestitionen vermieden werden. Auch konnten wir die Schulsozialarbeit dank gestiegener Landeszuschüsse 2014 ausbauen. Sollte es Überlegungen geben, bei der Sozialarbeit für Jugendliche Gelder umzuschichten oder zu streichen, sprechen wir uns bereits jetzt dagegen aus. Im Gegenteil: Für Jugendliche müsste mehr Geld investiert werden.

Zum Schluss möchten wir uns bei Ihnen Herr Bürgermeister Weisbrod, unserem Kämmerer Herr Bickle und den MitarbeiterInnen der Kämmerei bedanken.

Die Fraktion Bündnis’90/Die Grünen stimmt dem Haushalt sowie den Wirtschaftsplänen für 2017 zu.

Jochen Rotter

(Fraktionssprecher)

Grünes Kino: Erfolgreiche Premiere in Reilingen

Die Premiere mit dem Dokumentarfilm “10 Milliarden – wie werden wir alle satt?”  im Franz-Riegler-Haus war ein voller Erfolg. Grünen-Sprecherin Anna-Lena Großhans konnte zahlreiche Gäste zum Grünen Kino begrüßen.

Laut einer Schätzung der Uno wird die Weltbevölkerung bis 2050 voraussichtlich auf zehn Milliarden Menschen ansteigen. Der Regisseur Valentin Thurn zeigte mögliche Antworten auf die Frage, wo die Nahrung künftig herkommen soll. Wichtig sei unter anderem, dass in der Landwirtschaft nachhaltig gearbeitet wird und die Böden geschont werden. Als Verbraucher könne man mit regionalen, saisonalen und biologischen Produkten auch kleinere und mittlere Betriebe unterstützen.

Anna Natascha Pfisterer vom Weltladen Arche in Hockenheim präsentierte fair gehandelte und ökologische Produkte und stand auch für Fragen zur Verfügung. Bei der anschließenden Diskussionsrunde wurden zahlreiche Fragen an Bio-Landwirt Michael Hoffmann vom Wersauer Hof gestellt. Fachkundig und mit verständlichen Worten wurden diese von Michael Hoffmann beantwortet.

 

 

Anna-Lena Großhans bedankt sich bei Biobauer Michael Hoffmann

Anna-Lena Großhans bedankt sich bei Biobauer Michael Hoffmann

https://www.wersauer-hof.com/

http://www.weltladen-arche.de/

Kontinuität bei den Reilinger Grünen

Grünen-Sprecher Jochen Rotter begrüßte bei der Jahreshauptversammlung des Bündnis’90/Die Grünen-Ortsverband Reilingen im Buon Gusto – Pizzeria Zur Tennisklause viele Mitglieder.

In ihrem Jahresbericht ging die Grünen-Sprecherin Anna-Lena Großhans auf die Aktivitäten der Reilinger Grünen im Jahr 2016 ein. Gemeinsam mit dem CVJM sammelte man bei der Aktion Saubere Gemeinde rund um den Spielplatz Haydnallee Müll ein. Die Teilnahme am Ferienfreizeitprogramm mit 22 Kindern war wieder einmal ein voller Erfolg. Die Kinder bastelten Insektenhotels. Auch zwei Kinobesuche in Schwetzingen zum traurigen Jubiläum der Tschernobyl-Katastrophe und des Dokumentarfilms “Tomorrow” in Mannheim standen auf dem Programm. Großhans gab auch einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten der Reilinger Grünen für das Jahr 2017.

Fraktionssprecher Jochen Rotter berichtete aus dem Gemeinderat. Im Mittelpunkt seines Berichts standen die Entwicklungen rund ums Lutherhaus, die Schlossmühle und den Schulstandort. Erfreut zeigte sich Rotter über den einstimmigen Beschluss des Gemeinderats zur Gemeinschaftsschule Reilingen. Er berichtete auch über die sehr erfolgreiche Landtagswahl mit dem gewonnenen Direktmandat für Manfred Kern. Jochen Rotter schloss seinen Bericht mit einem Ausblick auf die Bundestagswahl ab.

Danach folgte der Bericht des Kassiers Christopher Pöschel. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte dann einstimmig.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung standen die Wahlen des OV-Vorstandes an. Dabei stellten sich alle bisherigen Mitglieder des OV-Vorstandes zur Wiederwahl und wurden alle einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Die Wahlen wurden von Lucas Korn, Mitglied im Kreisvorstand des Grünen-Kreisverbands Kurpfalz-Hardt durchgeführt.

Alter und neuer OV-Vorstand:

Sprecherin: Anna-Lena Großhans

Sprecher: Jochen Rotter

Kassier: Christopher Pöschel

Schriftführer: Oliver Keim

Kassenprüferin: Lisa Lautenschläger

Kassenprüfer: Werner Borowski

Ferienfreizeit bei den Grünen

Die Reilinger Grünen nahmen dieses Jahr wieder am Ferienprogramm der Gemeinde teil. Bei angenehmen Temperaturen konnten die Grünen-Sprecher Anna-Lena Großhans und Jochen Rotter 25 Kinder von 7 bis 12 Jahren an der Reilinger Bürgerbegegnungsstätte begrüßen. Unter fachkundiger Anleitung von Werner Borowski, Günter und Oliver Keim bauten die Kinder Insektenhotels. Dabei wurden verschieden große Löcher in Baumstämme gebohrt. Die Kinder sammelten auch dünne Äste und Blätter als Füllmaterial. Die Baumstämme wurden teils mit Draht zum Schutz der Insekten vor anderen Tieren versehen. Unterstützt wurden sie dabei von Eva Ciuman, Simon Schell und Heike Döhren.

Günter Keim und Werner Borowski erklärten den Kindern, dass der Lebensraum vieler Insekten wie z.B. Wildbienen stark geschrumpft ist, da es immer weniger alte Schuppen, Mauern oder auch Hecken gibt. Insektenhotels können neuen Lebensraum für diese Insekten bieten.

Nach getaner Arbeit gab es vom Küchenteam um Anna-Lena Großhans, Henny Niedermayer und Lisa Lautenschläger leckere vegetarische Pizzabrötchen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht!

Besonderen Dank an Herrn Rüdiger Astor, der uns wieder einmal das richtige Holz zur Verfügung gestellt hat.

Werner Borowski bohrt Baumstämme

Werner Borowski bohrt Baumstämme

 

Günter Keim hilft Jugendlichen beim Anfertigen von Insektenhotels

Günter Keim hilft Jugendlichen beim Anfertigen von Insektenhotels

MdL Manfred Kern trifft Bürgermeister Stefan Weisbrod

v.l.n.r. Jochen Rotter, Manfred Kern, Stefan Weisbrod

v.l.n.r. Jochen Rotter, Manfred Kern, Stefan Weisbrod

Der Grüne Landtagsabgeordnete Manfred Kern gewann bei der Landtagswahl im März den Wahlkreis Schwetzingen. Er informierte sich bei Bürgermeister Stefan Weisbrod über aktuelle Reilinger Themen. Mit dabei war auch Jochen Rotter, der Reilinger Fraktionssprecher der Grünen.

Zu Beginn erläuterte Stefan Weisbrod den aktuellen Stand zur Zukunft des Schulstandortes Reilingen. Aufgrund der Ablehnung des Neulußheimer Gemeinderates wird es keine Gemeinschaftsschule Reilingen-Neulußheim geben. Die Neulußheimer Außenklassen der Werkrealschule werden künftig in Reilingen beheimatet werden. Stefan Weisbrod sprach in diesem Zusammenhang auch die Stephen-Hawking-Schule an: „Ich habe mich sehr über Signale aus dem Gemeinderat gefreut, weiterhin Klassen der Stephen-Hawking-Schule in Reilingen zu beherbergen.“ Sollte Reilingen eine Gemeinschaftsschule ohne Neulußheim einführen, wäre der Bau einer Mensa notwendig. Derzeit wird eine entsprechende Kostenaufstellung abgewartet, wobei auch die Alternative einer Nutzung der vorhandenen Küche bei den Mannherz-Hallen diskutiert wird. Bürgermeister Weisbrod zeigte sich stolz, dass schon derzeit ein Mittagstisch für die Schülerinnen und Schüler angeboten werden kann und freute sich, dass dieser so gut angenommen wird.

Manfred Kern sprach sich dafür aus, dass die Gemeinde Reilingen eine Gemeinschaftsschule in Eigenregie gründen sollte: „Ich bin optimistisch, dass die Einführung der Gemeinschaftsschule in Reilingen gelingen kann. Sie würde auch für Schülerinnen und Schüler der Nachbargemeinden attraktiv sein.“ Außerdem sei zu beachten, dass bei der Gemeinschaftsschule mehr Landesmittel für die erforderlichen Baumaßnahmen in Betracht kämen als bei einer anderen Schulart.

Der Abgeordnete, der auch Mitglied des Bildungsausschusses im Landtag ist, warb für einen Schulfrieden. Es sei nicht gut, wenn Politiker ohne fachliche Expertise die Zukunft der Gemeinschaftsschule in Frage stellen und für Behelfslösungen wie die „Realschule plus“ werben.

„Dies verunsichert Eltern und Lehrkräfte. Nachdem der Gemeinderat bereits einstimmig eine Grundsatzentscheidung für die Gemeinschaftsschule getroffen hat, wäre es folgerichtig, sich im Sinne der Kinder hierzu zu bekennen und diese Schulart, notfalls auch in Eigenregie, einzuführen.“

Eine positive Entwicklung beim öffentlichen Personennahverkehr konnte der Bürgermeister vermelden: „Auf der Linie 718 nach Walldorf wird zum neuen Schuljahr ein Gelenkbus eingesetzt. Dies ist eine Folge steigender Fahrgastzahlen.“

Ein Anliegen von Stefan Weisbrod ist auch der Anschluss an den Bahnhof Wiesloch-Walldorf mit der Buslinie 718. Manfred Kern regte dazu ein Treffen der Bürgermeister aller beteiligten Gemeinden an, um hier gemeinsam eine Lösung zu finden.

Weisbrod sprach auch den neuen Minikreisel am Sportplatz für die Linie 719 an. Diese Linie verbindet Reilingen seit kurzem mit dem Bahnhof Neulußheim und dem Bahnhof Rot/Malsch. Er zeigte sich erfreut, dass der neue Halt bereits nach so kurzer Zeit von Reilinger Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird. Das Gemeindeoberhaupt zeigte sich auch dankbar für den Landeszuschuss zur Errichtung barrierefreier Bushaltestellen in der Haydnallee.

Im Gespräch ging es auch darüber, den Kraichbach künftig erlebbar zu machen. Zum Abschluss stellte Weisbrod noch Überlegungen über einen möglichen Lückenschluss des Radwegs nach Walldorf vor und erkundigte sich über entsprechende Fördermöglichkeiten des Landes.

Mit einer Einladung zum Großen Waldtag „Schwetzinger Hardt erleben“ am Sonntag 18. September 2016 ging der Besuch des Landtagsabgeordneten Manfred Kern bei Bürgermeister Stefan Weisbrod zu Ende.