öffentlicher Grüner Stammtisch

Die Reilinger Grünen treffen sich zum öffentlichen Grünen Stammtisch. Dieser findet am Donnerstag, 05.07.2018 ab 20 Uhr im Wersauer Hof, Wersauer Hof 1  in Reilingen statt. Dabei wird neben den Themen der nächsten Gemeinderatssitzung auch über andere kommunalpolitische Themen gesprochen. Interessierte sind herzlich willkommen.

Grünes Kino mit “The True Cost – Der Preis der Mode”

Der dritte Grüne Kinoabend in Reilingen war ein voller Erfolg. Die Reilinger Grünen-Sprecherin Anna-Lena Becker begrüßte zu Beginn zahlreiche Gäste, darunter auch den Grünen Landtagsabgeordneten Manfred Kern.

Nachdem bei den ersten beiden Kinoabenden die Themen Ernährung und Klimawandel im Fokus standen, widmete sich der Dokumentarfilm “The True Cost – Der Preis der Mode” den negativen Seiten der Textilindustrie. Ständig wird neue Mode präsentiert, “Fast Fashion” heißt dieser Trend. War es früher üblich, 2 Mal pro Jahr neue Mode zu präsentieren, bringen die Modeketten heutzutage nahezu wöchentlich neue Kleidungsstücke auf den Markt. Trotz gestiegener Kosten wird immer mehr Kleidung zu günstigeren Preisen produziert. Geld eingespart wird bei den Textilfabrikarbeitern in den Entwicklungsländern, die unter erbärmlichen Bedingungen arbeiten und ca. 3 EUR Tageslohn erhalten. 2013 starben beim Einsturz der Rana Plaza in Bangladesch ca. 1.100 Menschen, weitere rund 2.500 Menschen wurden verletzt.

Neben der Ausbeutung der Menschen in den Fabriken leidet auch die Umwelt. Die Textilbranche ist nach der Ölindustrie die umweltschädlichste Branche der Welt. Der Film berichtete auch von der auffällig hohen Anzahl von geistig behinderten Kindern im indischen Punjab-Gebiet. Ursache ist der massive Einsatz von Pestiziden. Die Baumwollbauern in Indien haben eine sehr hohe Selbstmordrate. Grund ist die ausweglose Situation, da sie teures genmanipuliertes Saatgut kaufen müssen und somit von den Erträgen kaum was bei ihnen übrig bleibt.

Mögliche Lösungsansätze sind sogenannte “Fairtrade”-Modemarken und die Produktion von Biobaumwolle. Die Menschen sollten angemessen bezahlt werden,  vernünftige Arbeitsbedingungen haben und die Umwelt geschont werden.

Spätestens seit der Katastrophe von Bangladesch 2013 wissen auch die Menschen in Deutschland über die Schattenseiten der billigen Mode bescheid. Dieses Wissen wird aber häufig ausgeblendet, wenn man im Modeladen steht oder online einkauft. Die Verlockung, Markenartikel zu günstigen Preisen zu erwerben, ist häufig zu groß.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde wurde neben Hinweisen auf Bio-Modeketten auch auf Kleidertauschpartys hingewiesen. Der Neulußheimer Grünen-Gemeinderat Alexander Mansel machte daraufhin auf die anstehende Kleidertauschparty der Grünen Jugend Kurpfalz-Hardt aufmerksam. Diese findet am Samstag, 09.06.2018 von 14 Uhr bis 18 Uhr im Alten Bahnhof in Neulußheim statt.

 

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5.Tour d’HoRAN – Eine Zeitreise der besonderen Art

HoRAN.Eine Zeitreise der besonderen Art unternahmen die Grünen im Horan bei ihrer fünften Tour d`HoRAN. Adolf Härdle hatte die Idee und Jochen Rotter die Federführung für die Vorbereitung übernommen. Den Besuch des Friseurmuseums in Altlußheim, des Turmuhrenmuseums in Neulußheim und des Heimatmuseums in Reilingen hatten sich die Radtour-Teilnehmer vorgenommen und sie nahmen sich dafür die Zeit.
Friseurmuseum: Der Friseurberuf hat eine lange Tradition
Am Treffpunkt im liebevoll eingerichteten „Schnuteputzer`s Friseurmuseum“ im Bürgerhaus Altlußheim angekommen, gelang es Friseurmeister Willi Dörr den
interessierten Besuchern manch Wissenswertes über die Geschichte des Friseurhandwerks zu vermitteln. Der Kauf einer Saloneinrichtung aus den 1930er Jahren war der Ausgangspunkt für die Idee, ein Friseurmuseum einzurichten. EinFörderverein Friseurmuseum Altlußheim e.V. wurde gegründet und es war nur eine Frage der Zeit bis ein geeigneter Raum gefunden wurde. Der Friseurberuf hat eine lange Tradition, wußte Dörr zu berichten. Der Barbier oder Bader im Mittelalter war nicht nur für die Frisur und die Bartpflege zuständig, auch wenn es um Probleme mit den Zähnen ging, war er ein gefragter Mann. Zur Veranschaulichung holte Willi Dörr eine Zange aus der Vitrine, mit der die Zähne gezogen wurden. Die Begeisterung der interessierten Zuhörer hielt sich doch deutlich in Grenzen. In früheren Zeiten wurden, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, die Haare nicht einfach entsorgt, sondern regelrecht gesammelt. Uhren-, Halsketten,Broschen, Armreife aus Haaren wurden gefertigt. Die gezeigten Exemplare trafen da schon mehr den Geschmack der weiblichen Museumsbesucher. Um die 3.000 Exponate, darunter 400 Onduliergeräte, 250 Rasiermesser (das älteste aus dem Jahr 1813), jede Menge Trockenhauben konnten bewundert werden. Es fiel schwer Abschied zu nehmen. Gestärkt durch ein erfrischendes Getränk, von Willi Dörr kredenzt, wurde die Radtour, an der neben Mitgliedern der Grünen, den Gemeinderäten und Stadträten aus der Verwaltungsgemeinschaft auch die Wahlkreisabgeordneten Manfred Kern (MdL) und Dr. Danyal Bayaz (MdB) teilnahmen, fortgesetzt.
Turmuhrenmuseum: Faszinierende Welt der Turmuhren
In Neulußheim angekommen, folgten die Tourteilnehmer fasziniert den Ausführungen von Norbert Schäfer über seine Turmuhrensammlung in Neulußheim.
Kaum waren die steilen Treppen erklommen, eröffnete sich im Dachgeschoß eines ehemaligen Schulgebäudes die faszinierende Welt der Turmuhren. Museumsleiter und leidenschaftlicher Sammler, Norbert Schäfer, verstand es den interessierten Besuchern nicht nur seine Turmuhren zu präsentieren, sondern auch die Geschichte der Zeitmessung zu vermitteln. Mit dem Ausspruch „Wir treffen uns auf ein Glas“ war laut Schäfer nicht das Trinken eines Glas Weins gemeint, sondern die Zeit des Gesprächs. Eine Sanduhr, ein sogenanntes Stundenglas, veranschaulichte dies plastisch. Die ersten Uhrwerke nach dem 12. Jahrhundert hatten noch keine Zeiger, war zu erfahren. Erst um 1500 kam der erste und um 1700 der zweite Zeiger hinzu. Im Mittelalter hatten die Menschen noch kein Zeitgefühl. Die Tage waren bestimmt durch den Lauf der Sonne. Erst durch die industrielle Weiterentwicklung im 19. Jahrhundert mit dem einhergehenden Einsatz von Maschinen wurde der Tag in Stunden eingeteilt. Die Eisenbahn veränderte die Welt, Zeit und Raum rückten näher zusammen. In Folgedavon wurde 1893 in Deutschland die allgemeingültige Einheitszeit eingeführt. Die von Schäfer entwickelte Unendlichkeitsmaschine, fand das besondere Interesse der Museumsbesucher. „Da komm ́ ich noch mal privat vorbei und schau mir das genauer an“, meinte Dr. Holger O. Porath. Ob der fortgeschrittenen Zeit, das Zeitgefühl war zwischenzeitlich vollkommen abhanden gekommen, wurde die Tour Richtung Reilingen fortgesetzt.
Heimatmuseum: Claudia Kohpeiß fühlt sich in der alten Schulbank sichtlich wohl
Das Heimatmuseum, in einem der ältesten Gebäude der Gemeinde (erste Erwähnung 1435) untergebracht, erwies sich als eine wahre Fundgrube der Ortsgeschichte Reilingens. Ludwig Schell vom „Verein Freunde Reilinger Geschichte“ führte durch die Räume. Erinnerungen an die „gute, alte Zeit“ wurden geweckt. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein. Die Wohnungen, deren Wände nach alten Malertechniken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gestaltet sind, erweckten den Eindruck als hätten die Bewohner den Raum nur für kurze Zeit verlassen. „So einen Küchenherd hatten wir auch“ erinnerte sich Adolf Härdle beim Anblick des alten Holzherds, der mit einem praktischen Wasserschiff versehen war. Aufmerksamkeit zogen auch die aus Emaille gefertigten Bettpfannen im Schlafzimmer auf sich, ersparten diese bis in die 50er Jahre hinein den nächtlichen Gang auf das außerhalb des Hauses gelegenen Plumpsklos. Sichtlich wohl fühlte sich Claudia Kohpeiß in der alten Schulbank und testete gleich mal ihre Rechenkünste.
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„Die Verwaltungsgemeinschaft HoRAN ist mehr als eine Zweckgemeinschaft“, darin waren sich Monika Schroth (Neulußheim) Heike Roll (Altlußheim), Larissa Rotter (Hockenheim) und Anna-Lena Becker (Reilingen) einig. Bei der Einkehr im neuen Stadtladen des Johanneshofs gab es noch genügend Gesprächsstoff. Der Austausch wurde nach der vierstündigen Radtour noch kräftig gepflegt. So viel Zeit musste sein.
Adolf Härdle

Reilinger Grüne zur Schulsozialarbeit und zur mobilen Jugendarbeit

Mit unserer Gemeinschaftsschule werden künftig wieder mehr Schülerinnen und Schüler in Reilingen zur Schule gehen. Wir begrüßen daher den geplanten Ausbau der Schulsozialarbeit von einer Halbtagsstelle in eine Vollzeitstelle. Durch Zuschüsse wird diese Stelle zu 50 Prozent von Kreis und Land finanziert werden.

Als Ergänzung der Schulsozialarbeit ist jedoch die mobile Jugendarbeit aus unserer Sicht ebenfalls sehr wichtig. Wir haben in Reilingen viele tolle Vereine, die sich in der Jugendarbeit engagieren. Eine mobile Jugendarbeit kann hier als Bindeglied zwischen Schule, Familie und Freizeit dienen.

Der Jugendtreff war jahrelang im Keller des Franz-Riegler-Hauses untergebracht. Die Luft war dort sehr feucht. Geschirr und Besteck waren von Schimmel befallen. Es ergab Sinn, den Jugendtreff aus dem Keller im Rieglerhaus herauszuholen. Unser Antrag, das Alte Wasserwerk zum Jugendtreff umzubauen, konnte leider nicht realisiert werden. Ein Jugendtreff wird aus unserer Sicht dann erfolgreich, wenn er auch einen Außenbereich hat. Daher finden wir es gut, dass über alternative Aufenthaltsmöglichkeiten wie z.B. hinter den Fritz-Mannherz-Hallen nachgedacht wird.

Gut ist, dass die Gemeinde anerkennt, dass die mobile Jugendarbeit wichtig ist und erhalten bleiben soll. Schlecht ist aus unserer Sicht, dass man trotz dieser Feststellung die mobile Jugendarbeit auf eine 50 Prozent-Teilzeitstelle reduziert.

Die Grünen hätten sich eher gewünscht, dass man bei der mobilen Jugendarbeit keine Reduzierung vornimmt. Wir nehmen aber auch zur Kenntnis, dass die Vorschläge (Ausbau Schulsozialarbeit, Reduzierung mobile Jugendarbeit, neuer Standort für den Jugendtreff) mit dem Postillion gemeinsam erarbeitet wurden, die Schulsozialarbeit deutlich ausgebaut wird und eine neue Aufenthaltsmöglichkeit für Jugendliche geschaffen werden soll. Unterm Strich stellt dies eine Verbesserung dar.

Reilinger Grüne bei Aktion Saubere Gemeinde dabei

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Reilinger Grünen an der Aktion Saubere Gemeinde. Bei strahlendem Frühlingswetter sammelten die Grünen entlang des Großen Hertenwegs von der Bushaltestelle Hockenheimer Straße über den Wirtschaftsweg zur Kläranlage/Häckselplatz bis zum Reiterplatz Müll ein. Danach stärkten sich die Grünen bei leckerer Kartoffelsuppe vom DRK in der Fritz-Mannherz-Halle.IMG-20180324-WA0000

v.l.n.r.: Simon Schell, Oliver Keim, Eva Ciuman, Anna-Lena Großhans, Jochen Rotter

Haushaltsrede 2018

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal vielen Dank an die Verwaltung, dass wir den Haushaltsplan in übersichtlicher und vor allem papiersparender Art und Weise erhalten haben.

Investitionen in Bildung, Betreuung und Infrastruktur
Wir befinden uns weiterhin in einer Niedrig-Zins-Phase, in der es aus unserer Sicht richtig ist, wenn die Gemeinde in die Zukunft investiert.
Wie wir in der Einwohnerversammlung erfahren haben, fahren immer mehr Fahrzeuge auf unseren Straßen. Daher ergibt es Sinn, wenn eine unserer wichtigsten Straßen, die Hockenheimer Straße, saniert wird. Dazu werden auch die dortigen Bushaltestellen barrierefrei und sicherer. Neben dem Straßenverkehr ist auch der Datenverkehr zu beachten: Die Digitalisierung kommt in Reilingen auch voran. Zum Beispiel zahlen wir für das schnelle Glasfaserinternet eine Umlage an unseren Zweckverband Fibernet in Höhe von 8.000 EUR. Dazu werden bereits Leerrohre für das schnelle Internet verlegt. Das gratis W-LAN an wichtigen Orten in Reilingen, die Einführung des Ratsinformationssystems und die Umstellung von Papiervorlagen auf Tablets für die Gemeinderatsmitglieder begrüßen wir sehr. Neben der Infrastruktur wird auch in Bildung und Betreuung investiert:

Dieses Jahr starten wir mit der Gemeinschaftsschule. Mit dieser Schule erhalten wir den Schulstandort Reilingen als weiterführende Schule. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich 3,8 Mio EUR betragen. In diesem Jahr fördert das Land den Umbau zur Gemeinschaftsschule mit 870.000 EUR.

Bei der Kinderbetreuung haben wir die Anzahl der Plätze und die Betreuungszeiten deutlich ausgebaut. Dies hat jedoch seinen Preis: Dieses Jahr sind Kindergartenträger-Zuschüsse in Höhe von 2.449.500 EUR vorgesehen. Das Land unterstützt uns dabei mit 1.036.000 EUR. Dazu wird voraussichtlich im Juni der erste eigene kommunale Kindergarten eingeweiht werden können. Kommen wir nun zu den erneuerbaren Energien:

Erneuerbare Energien
Wir bitten die Gemeindeverwaltung, bei künftigen Bündelausschreibungen zur kommunalen Gas- und Stromversorgung auch eine Auswahlmöglichkeit für den Gemeinderat auf Biogas und Ökostrom anzubieten. Bisher haben wir dazu keine Möglichkeit.
Die Grünen-Fraktion hat 2016 einen Haushaltsantrag zur Errichtung eines Blockheizkraftwerks für die Mannherzhallen und die Schillerschule gestellt. Wir freuen uns, dass wir auf einem guten Weg sind, dieses Blockheizkraftwerk zu errichten. Damit wird CO2 eingespart, die Investition wird sich rechnen – siehe Oftersheim. Sie wurde auch beim Klimaschutzkonzept der Gemeinde als sinnvoll erachtet.

Elektromobilität
Zur Elektromobilität weisen wir auf das Programm der Landesregierung hin, das 2.000 Ladesäulen in Baden-Württemberg vorsieht. Außerdem gibt es ein Förderprogramm für Kommunen, mit dem der Umstieg auf Elektromobilität gefördert wird. In einigen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises gibt es übrigens Modelle zur gemeinsamen Anschaffung von Elektroautos für Gemeinden und Privatinvestitionen. Wir bitten die Gemeinde, sich um diese Chancen zu bemühen.

ÖPNV (Busse, Ruftaxi, Radwege)
Das Ruftaxi Reilingen-Walldorf wird mit 11.000 Euro bezuschusst. Die drei Buslinien 717, 718 und 719 werden wir mit 130.000 EUR bezuschussen. Der öffentliche Personennahverkehr wird immer ein Zuschussgeschäft bleiben. Er ist jedoch für die Mobilität aller Altersgruppen wichtig!

Nicht ausgeglichener Haushalt
Weshalb wird die Grünen-Fraktion diesem nicht ausgeglichenen Haushalt zustimmen? Neben den genannten sinnvollen Investitionen ist zum einen die Liquidität der Gemeinde positiv zu bewerten. Außerdem sind Kreditaufnahmen nicht vorgesehen. Die Verschuldung kann um 218.000 EUR verringert werden. Alle diese Punkte (Investitionen in die Zukunft und Abbau der Schulden) sind für uns entscheidend, um dem Haushalt zuzustimmen. Aufgrund des nicht ausgeglichenen Haushalts verzichten wir wie im letzten Jahr auf eigene Haushaltsanträge. Wir haben Rekordsteuereinnahmen, die Wirtschaft brummt. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Kommunen mit den höchsten Beträgen aller Zeiten. Und dennoch schaffen wir keinen ausgeglichenen Haushalt. Was passiert eigentlich, wenn Steuereinnahmen und Landesunterstützung wegbrechen? Wir sprechen uns dafür aus, im nächsten Jahr eine Klausurtagung durchzuführen. Dabei sollen die großen Projekte auf ihre Notwendigkeit, auf ihre Größe und auf den Zeitpunkt ihrer Umsetzung beurteilt werden. Ziel muss es aus unserer Sicht sein, künftig wieder einen ausgeglichenen Haushalt zu verabschieden. Der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung plant einen Jahresgewinn und einen Abbau der Verschuldung ein, beim Eigenbetrieb Wasserversorgung ist dagegen eine Nettoneuverschuldung notwendig Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) erwirtschaftet voraussichtlich einen Gewinn.

Zum Schluss möchten wir uns bei Ihnen Herr Bürgermeister Weisbrod, bei Ihnen Herr Bickle und Ihren MitarbeiterInnen der Kämmerei bedanken.

Die Fraktion Bündnis’90/Die Grünen stimmt dem Haushalt sowie den Wirtschaftsplänen für 2018 zu.

Jochen Rotter

(Fraktionssprecher)

MdL Manfred Kern zu Gast in Reilingen

Letzte Woche besuchte MdL Manfred Kern den öffentlichen Grünen Stammtisch der Reilinger Grünen im Löwen. Nach seinem interessanten Bericht aus dem Landtag wurde auch über kommunale Reilinger Themen wie z.B. öffentlicher Personennahverkehr oder Landesförderung für Elektromobilität gesprochen.

Die Reilinger Grünen bedanken sich bei Manfred Kern, der regelmäßig in Reilingen zu Gast ist, für seinen Besuch.

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Kreismitgliederversammlung

Am Dienstag, 06.02.2018 fand die öffentliche Kreismitgliederversammlung des Bündnis’90/Die Grünen-Kreisverband Kurpfalz-Hardt auf dem Wersauer Hof  in Reilingen statt. An dieser Versammlung nahmen zahlreiche Mitglieder der Grünen aus dem Kreisverband Kurpfalz-Hardt teil.

Nach einer interessanten Hofführung von Carolin und Michael Hoffmann berichteten Bundestagsabgeordneter Dr. Danyal Bayaz aus dem Bundestag und Landtagsabgeordneter Manfred Kern aus dem Landtag. Neben Berichten von der Landesdelegiertenkonferenz und der Bundesdelegiertenkonferenz wurde auch über Themen der Kommunalpolitik gesprochen.

Bundestagsabgeordneter Dr. Danyal Bayaz bei seinem Bericht aus dem Bundestag

Bundestagsabgeordneter Dr. Danyal Bayaz bei seinem Bericht aus dem Bundestag

Jahreshauptversammlung 2017

Besuch von Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann / Erfolgreiche Bundestagswahl

Grünen-Sprecherin Anna-Lena Großhans begrüßte bei der Jahreshauptversammlung im Wersauer Hof zahlreiche Mitglieder.

In Ihrem Jahresrückblick ging sie auf die zahlreichen Aktivitäten der Reilinger Grünen ein. Im Februar feierten die Grünen Premiere mit dem Grünen Kino. Beim Film „10 Milliarden“ ging es über die Möglichkeiten der künftigen Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung. Als Experte stand Biolandwirt Michael Hoffmann Rede und Antwort. Dazu war auch der Arche-Weltladen zu Gast.
Neben der Teilnahme an der Aktion Saubere Gemeinde wurde der Biowinzer Seeber in St.Martin besucht. Im Mai wurde bei der gemeinsamen Radtour der Grünen aus Hockenheim, Reilingen, Alt- und Neulußheim namens „Tour d’HoRAN“ verschiedene Projekte der Stadt- und Gemeinde-entwicklung besichtigt. In Reilingen wurde die Baumallee entlang der L546 besichtigt. Diese stellt eine wichtige ökologische Ausgleichsmaßnahme für das Neubaugebiet Herten II dar. Anna-Lena Großhans zeigte sich erfreut über die große Anzahl der teilnehmenden Kinder bei der Kinderferienfreizeit im August. 27 Kinder bauten verschiedene Vogelhäuser. Im September nahm Bundestagskandidat Dr. Danyal Bayaz am 2.Grünen Kinoabend teil. Beim Klimawandel-Film „Before The Flood“ konnte Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann als Experte begrüßt werden. Zum Abschluss bedankte sich Anna-Lena Großhans bei den zahlreichen fleißigen Helfer der Grünen, ohne die die Durchführung solcher Veranstaltungen nicht möglich gewesen wäre.

Anschließend berichtete Fraktionssprecher Jochen Rotter aus dem Gemeinderat. Die Grünen-Fraktion stellte 2017 keine Haushaltsanträge, da noch einige Anträge aus der Vergangenheit in der Planung sind, wie z.B. das Blockheizkraftwerk für die Schillerschule und die Mannherzhalle. Außerdem bietet der Haushalt derzeit keinen Spielraum für weitere Projekte. Erfreut zeigte sich die Grünen-Fraktion, dass die Leinenpflicht zur Ansiedlung der Störche eingeführt wurde. Aus Sicht von Jochen Rotter bietet die Leinenpflicht auch Schutz für andere Tiere. Der Grünen-Antrag zur Transparenz bei Baumfällungen wurde im Gemeinderat verabschiedet. Die Verwaltung hat den Antrag bereits umgesetzt. Auf der Gemeindehomepage werden Baumfällungen vorab angekündigt und begründet. Bei mehreren Abstimmungen zu Bauplatzpreisen fand sich aus Sicht der Grünen keine Mehrheit. Im Neubaugebiet Herten II stimmten die Grünen gegen die Erhöhung der Bauplatzpreise, beim Baugebiet Am Rathaus gegen die Bauplatzvergabe zu Höchstgeboten.
Bei der Bundestagswahl erhielten die Grünen 10,4 Prozent der Zweitstimmen. Ein Zuwachs von 3,1 Prozent. Dr. Danyal Bayaz konnte als erster Grüner für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen in den Bundestag einziehen. Jochen Rotter betonte, dass Dr. Danyal Bayaz im Jahr 2017 mehrfach in Reilingen präsent war, sei es bei der Tour d’HoRAN, dem Straßenfest, einem Infostand auf dem REWE-Parkplatz und dem Grünen Kinoabend.

Mit einem Ausblick auf das Jahr 2018 ging die harmonische Jahreshauptversammlung zu Ende.